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Mental Setup-Verpflichtung, Ausdauer und Gewohnheiten

Verpflichtung, Ausdauer und Gewohnheiten

Herzlich willkommen zurück zu unserem Mindset-Blog.

Zuletzt haben wir dir gezeigt, dass Selbstbeurteilung keinesfalls etwas Negatives ist und wie du sie konstruktiv einsetzt. Sie bildet sozusagen den ersten Teil der konkreten Umsetzung deines Mindsets. Um langfristig aber deine Träume zu verwirklichen und deine Ziele zu erreichen, wollen wir dir nun drei weitere Punkte vorstellen, welche für deinen Erfolg unverzichtbar sind. Diese Woche dreht sich alles um Verpflichtung, Ausdauer und Gewohnheit.

Verpflichtung – ein Versprechen an dich selbst

Nachdem du dich selbst beurteilt hast, wie letzte Woche beschrieben, kannst du nun umreißen welche Differenz, welcher Weg oder welches Verhalten zwischen dir und deinen Zielen liegt. Möchtest du deine Träume erreichen, musst du dir selbst gegenüber eine Art Verpflichtung eingehen. Doch dieses Wort ist wie viele andere in unserer Sprache oft eher negativ besetzt. Viele denken sofort an Verträge verbunden mit finanziellen Ausgaben, an unangenehme Tätigkeiten oder auch an risikobehaftete Geschäfte. Doch wir möchten dir eine neue Sichtweise auf “Verpflichtungen” im Bezug auf eine mentale Einstellung aufzeigen. Betrachte sie eher als eine Art Ehrung deiner Träume. Für dich hat dein Traum eine riesige Bedeutung. Zum einen, weil du weißt, wie schwer es ist, diesen zu verwirklichen. Zum anderen aber, weil er deinen Charakter ausdrückt. Der Traum ist das, was du sein oder schaffen möchtest. Mit der Verpflichtung dir selbst gegenüber, gibst du dir praktisch das Versprechen, dich selbst zu verwirklichen. So gesehen ist die Verpflichtung etwas, was du für dich tust. Ehrst du diese, ehrst du damit dich selbst.

Ausdauer – das konstante Vergnügen

Versprechen sind schnell gemacht, aber sie zu halten ist der schwere Teil. Doch wie erlangst du die Ausdauer zur Selbstverwirklichung? Wie schaffen es die erfolgreichsten Sportler so gut zu werden? Die Antwort ist recht simpel: Sie lieben, was sie tun. Doch für einen Neueinsteiger ist es schwierig diese Liebe zu entdecken. Greifen wir auf das Beispiel von vor ein paar Wochen zurück, in dem jemand eine bestimmte Menge abnehmen möchte. Diese Person wird gerade zu Beginn einigen Schwierigkeiten gegenüberstehen. Der Mehraufwand gesund zu kochen, der Muskelkater nach den ersten Trainingseinheiten oder auch die Überwindung nach der Arbeit nochmal das Haus zu verlassen. Dies sind nur einige Punkte, die der Person die Verfolgung seiner Träume schwer machen. Damit du aber dabei bleibst und deine Ziele erreichst, ist Dranbleiben über einen längeren Zeitraum notwendig. Suche dir Dinge aus deinem Prozess, die dir Spaß machen, um nachhaltig und langfristig deine Verpflichtung aufrechtzuerhalten. Zum Beispiel kann das die soziale Interaktion in der CrossFit Box, die gute Musik beim Sport oder auch, das gute Gefühl sein, wenn du deinem Körper die richtigen Nährstoffe gibst. Natürlich kommen auch mal Phasen, in denen sich alles schwer anfällt und du selbst nicht die Motivation findest, selbst wenn du dich auf die positiven Aspekte konzentrierst. Breche dann deine Ziele in kleinere herunter damit du in kürzeren Abständen deine Erfolgserlebnisse hast und dadurch deine Motivation hoch gehalten wird. Zudem muss eindeutig erwähnt sein, dass ein striktes Verhalten über Jahre meist garnicht notwendig ist, um das Ziel zu erreichen. Solange du dich im Durchschnitt so verhältst, so viel Sport machst, so ernährst, dass es deinen Prozess nicht komplett unterbricht, ist dies meistens ausreichend. Ernährst du dich also an fünf Wochentagen gut und an zwei nicht so gut hast du damit immer noch einen bedeutenden Schritt in die richtige Richtung gemacht. Erst wenn du herausragend sein willst, der/die Beste in einem Gebiet, ist absolute Hingabe notwendig.

Gewohnheit – die unterbewuste Ausdauer

Jeder von uns hat in seinem Leben Verhaltensweisen aufgebaut, die unterbewusst ablaufen. Vom Schalten beim Autofahren bis hin zum Essen bestimmen meistens Gewohnheiten unser Verhalten. Die unbewussten Handlungen haben sich entwickelt, da wir dadurch kurzfristig Belohnung fühlen. Bei dem Snack vor dem Fernseher nimmst du Fett, Zucker, Salz zu dir, was einen sofortigen Hormonausstoß bewirkt, welcher dich gut fühlen lässt. In unserem Beispiel sind diese Kleinigkeiten natürlich besonder kontraproduktiv, da die Person so mehr Kalorien zu sich nimmt und das Abnehmen dadurch schwer wird. Doch wie entwickelst du Gewohnheiten, die deine Ausdauer zur Selbstverwirklichung unterstützen? Zunächst solltest du herausfinden, was dieses Verhalten auslöst. Manchmal ist es schon etwas so banales, wie dass man am Kühlschrank vorbei läuft oder eine Werbung im Fernsehen. Nun hast du zwei Möglichkeiten. Die Erste ist, bewusst eine andere Reaktion auf diese Auslöser anzusteuern. Anstatt von Chips kannst du dir eine Paprika schneiden und als Snack essen. Die Zweite ist, bewusst über den Auslöser nachzudenken. Im Beispiel kann die Person einen kurzen Moment darüber nachdenken, ob sie wirklich Hunger hat, oder ob es nur das Kurzfristige Verlangen aufgrund des Auslösers ist. Bei Hunger hat sie nun durch die Analyse die rationale Grundlage für eine zielführende Entscheidung getroffen. Hast du also deine Auslöser identifiziert, wird es dir viel leichter fallen, in solchen Momenten die “richtige” Entscheidung zu treffen. Hinzu kommt, dass du diese Gewohnheiten durch neue ersetzen kannst. Jedes Mal, wenn du das Verlangen nach einem Snack hast, kannst du 50 Kniebeugen machen. Danach wirst du nicht nur keine Lust mehr auf die ungesunde Alternative haben, sondern du hast zugleich etwas für deinen Traum getan. Die erfolgreichsten Menschen haben dies perfektioniert. Sie identifizieren solche Trigger-Punkte sehr effektiv und ersetzen die darauf folgende Handlung durch andere, welche sie ihren Zielen näher bringt. Ein positiver Effekt ist, dass du dadurch nicht nur schneller deine Träume wahr werden lässt, sondern gleichzeitig ein besonders starkes Gefühl der Belohnung spürst, wenn du durch deine neuen Reaktionen ein Zwischenziel erreichst.

 

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