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Mental Setup-Beurteile dich selbst richtig

Beurteile dich selbst richtig

Willkommen zurück zur Mindset-Serie. 

In den ersten zwei Wochen sprachen wir darüber, was Träume, Ziele, Prozesse und Optimismus bedeuten. Sie bilden sozusagen die Voraussetzungen, welche wir definieren müssen, um Fortschritt zu erzielen oder Fortschritte zu machen. Diese Woche dreht sich alles darum, sich selbst zu beurteilen. Dies ist sozusagen der erste Schritt zur Umsetzung deiner Ziele. Beurteile dich selbst richtig.

Selbstbeurteilung ist gut. 

Du wirst mit dem Wort “Beurteilung” vermutlich eher negative Gedanken verbinden. In unserer Erziehung und Ausbildung werden wir hauptsächlich durch Noten bewertet. Diese Noten spiegeln allerdings nicht wider, wie sehr du dich angestrengt hast. Deshalb kann eine mittelmäßige bis schlechte Note dich wie ein Donnerschlag treffen, wenn du dich besonders um etwas bemüht hast, aber am Ende nicht deine Bemühungen, sondern nur das Ergebnis bewertet wird. Außerdem werden wir meist nur für die Dinge kritisiert, die nicht optimal gelaufen sind. Die Dinge, die gut funktionieren, oder die du gut gemacht hast, werden kaum erwähnt. Dadurch entsteht oft ein negatives Bild von Bewertungen. Wir möchten dir zeigen, dass dies nicht der Fall sein muss. Tatsächlich gehört zu einer hervorragenden mentalen Einstellung, dass man zum einen die ausbaufähigen Dinge realistisch betrachtet, aber auch dass man die positiven Aspekte ebenso hervorhebt. 

Schritt 1 – Festlegen von Standards

Für eine Bewertung musst du zunächst einmal definieren, welche Kriterien du beeinflussen kannst. Aus diesem Pool von verschiedensten Dingen legst du danach fest, an welchen du deine Leistung festmachen möchtest. Möchtest du abnehmen, wären dies zum Beispiel die Mahlzeiten, welche du zu dir nimmst, wie oft und auf welche Weise du Sport machst und ob du eine positive Grundhaltung einhalten konntest. Hast du diese Standards festgelegt, solltest du nun die ergebnisorientierten Werte aus deiner Bewertung ausklammern, damit du dich wieder voll und ganz auf den Prozess orientieren kannst. Du hast also zwei Systeme, nach denen du auswertest. Das prozessorientierte System ist das, auf das du dich primär konzentrieren solltest. Diese bestimmen deinen Alltag. Die Qualität deiner Nahrung, die Anstrengung beim Sport, das Aufrechterhalten deiner positiven Einstellung. Diese Dinge solltest du möglichst laufend beobachten. 

Auf der anderen Seite steht das zielorientierte System. Dieses kannst du meist durch Zahlen ausdrücken. Das sind beispielsweise dein Gewicht, die Anzahl der Kalorien deiner Mahlzeiten und die Tage, an denen du Sport getrieben hast. Greife jedoch auf diese Art der Selbstbeurteilung nur in regelmäßigen Abständen zurück, wie eine Art Checkliste. 

Schritt 2 – Die Art der Beurteilung

Ausnahme-Athleten verstehen es, sich selbst zu betrachten und zu bewerten. Doch einem Einsteiger wird dies im Normalfall sehr schwerfallen. Ein einfacher Trick ist, dass du dir vorstellst, dein Alltag würde im Fernsehen übertragen werden. Was würden wohl Außenstehende zu deinem Verhalten sagen? Angenommen du hast einen Arbeitstag hinter dir. Du kommst nach Hause und dein/e Lebenspartner/in fragt dich, wie dein Tag war. Deine Antwort ist vermutlich gut, aber sehr anstrengend. Doch wenn der oder diejenige deinen Arbeitstag im Fernsehen verfolgt hat, könnte es sein, dass er/sie erkennt, dass du effektiv erst eine Stunde nach Ankunft am Arbeitsplatz mit deiner Arbeit begonnen hast. Dann, nach kurzer Zeit hast du erstmal eine Kaffeepause gemacht, in der du dich noch mit einem Kollegen einige Zeit verplaudert hast. Danach hast du dich wieder nur für kurze Zeit auf deine Arbeit konzentriert, bevor du von deinem Handy abgelenkt worden bist. Am Ende ist das Bild, welches im Fernsehen zu sehen war, ein ganz anderes als das, welches du selbst von deinem Tag hattest. Was wir damit sagen wollen ist, dass deine wahrgenommene Anstrengung nicht der tatsächlichen entsprechen muss. Versuche deine Handlungen also so zu betrachten, wie es ein Dritter von außen betrachten würde.

Schritt 3 – Die richtige Zeit zur Evaluation

Auch der richtige Zeitpunkt ist sehr wichtig für eine erfolgreiche Einstellung. Nur wenige verstehen sich darauf, auf den richtigen Moment zu warten, um das Verhalten zu bewerten. Während einer Handlung ist sicher nicht der passende Augenblick. Angenommen du bist beim Sport und hast damit schon einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Aber aus irgendeinem Grund fühlst du dich heute besonders träge und dein Training läuft nicht besonders gut. Dann ist es wichtig, dass du in diesem Moment die Bewertung des Trainings auf einen späteren Zeitpunkt verschiebst. Andernfalls wird aus der eigentlich positiven und zuträglichen Handlung ein negatives Erlebnis, welches du als Misserfolg interpretierst, obwohl es das eigentlich gar nicht ist. Fakt ist ja, dass du in diesem Moment alles getan hast, was du in diesem Moment tun konntest, um deinen Prozess aufrechtzuerhalten und somit deine Ziele zu erreichen. Warte mit der Bewertung daher unbedingt bis nach dem Sport oder besser sogar bis zum Ende des Tages. Hier wirst du zum einen klaren Blick haben (Stichwort: Fernsehübertragung deines Verhaltens) und zum anderen kannst du dann auch bewerten, ob der Sport sich nicht so gut angefühlt hat, weil ein anderes Verhalten wie wenig Schlaf und schlechtes Essen dies bewirkt hat, oder du beim Sport nur faul warst. Deine Selbstbewertung ist also viel aussagekräftiger, weil du auf einen späteren Zeitpunkt gewartet hast.

Schritt 4 – Gute und schlechte Kritik.

Zuletzt solltest du unbedingt darauf achten, dich nicht in der negativen Betrachtung zu verlieren. Natürlich willst du deinen Prozess optimieren und die Dinge verbessern, welche du verbessern kannst. Allerdings solltest du auch für jeden suboptimalen Punkt mindestens einen guten Aspekt festhalten. Dadurch kannst du deinen Optimismus fördern und somit langfristig dein Verhalten positiv beeinflussen. Unter dem Strich zählt, dass du dich gut fühlst! Denn genau dafür hast du all diese Veränderungen eingeleitet.

 

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